Barrieren abbauen, sofort!
Das ist nicht etwa der Schlachtruf einer neuen Protestbewegung, sondern das Geschäftsmodell von blindspot, die sich zum Ziel gesetzt haben, mit Neugier, technischem Know-How und pragmatischem Sinn die blinden Flecken in Unternehmen und Institutionen ausfindig zu machen und die so gefundenen Hindernisse abzubauen.
Ausgangssituation
Blinde Flecken? Welche Blinden Flecken?
Blinde Flecken sind eine gemeine Sache: für die betroffene Person sind sie definitionsgemäß nicht sichtbar. Dafür fallen sie anderen umso stärker ins Auge. Nicht selten findet sich sehr schnell ein Anderer mit genügend missionarischem Eifer, um die betroffene Person in aller Ausführlichkeit über ihre Fehler aufzuklären. Kollektive Blindstellen dagegen sind meist nur für wenige Menschen sichtbar. In einem sprachakrobatischen Akt werden diese dann häufig so umgedeutet, dass sie am Ende jenen Anderen als Behinderung anhaften (angeheftet werden).
Corporate Design
Logo mit integriertem Sehtest
Wie lässt sich etwas veranschaulichen, das man eigentlich gar nicht sehen kann? Glücklicherweise gibt es eine einfache Versuchsanordnung, mit der man blinde Flecken „sichtbar“ machen kann. Hierfür reicht ein Blatt Papier, auf das zwei Punkte gezeichnet werden. Das Experiment lässt sich bei ausreichender Vergrößerung auch mit dem blindspot-Logo durchführen.
Als geometrisch serifenlose Schrift zeigte sich die Neue Kabel mit ihren auf das Nötigste reduzierten Formen hervorragend dafür geeignet, die Punkte als Buchstabenersatz plausibel erscheinen zu lassen. Mit der Kombination von dunklem grau mit himmelblau als Akzentfarbe sollte ein technikaffiner Eindruck vermittelt werden.
Als Schmuckelement wird der Firmenname auch in Punktschrift eingesetzt. Dank moderner Technik verliert diese mehr und mehr ihre praktische Funktion, weshalb sie in Blindenschulen oft gar nicht mehr gelehrt wird.